Sankt Peter-Ording: Tipps für herrliche Nordsee Vibes
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Nordsee Vibes – Mehrfachtäter in Sankt Peter-Ording

Wir waren schon in Sankt Peter-Ording als die Hotelbadezimmer noch bahamabeigefarben gefliest waren und kein hippes Surfbrett quer über der Toilette hing. Und es ist prima, dass der Siebziger-Charme, den man bis weit in die 2000er Jahre hier finden konnte, zwischenzeitlich fast komplett verschwunden ist. Irgendjemand hat SPO mal als Sandkasten Hamburgs bezeichnet und das trifft es auch sehr gut. Am Wochenende bei Sonnenschein sind wir alle da – das erkennt man am Autostrand natürlich an den Nummernschildern. Seit wir einen Bulli haben fällt es uns erst richtig auf: Wir sind nicht allein. Unglaublich viele Hamburger besitzen einen Bulli oder ein Wohnmobil. Wenn die Marketingleitung von VW mal einen Werbespot für den Bulli plant – ein Schwenk über den Ordinger Strand bei Sonnenuntergang – eine Frontale auf all die glücklichen, von der Sonne geküssten Gesichter der Bullifamilien – und das Ding ist im Kasten. Wer mutig ist und seinen Platz in erster Meeresreihe nicht aufgeben will – der bleibt über Nacht einfach stehen. Die Toilettenhäusschen sind rund um die Uhr geöffnet und die Nachbarn – wenn sie denn selber Kinder haben – in der Regel bald ruhig.

Strandübernachtung mit Konsequenzen:

Das Strandparken ist allerdings eine Ordnungswidrigkeit nach §24 und kostet 30 Euro – der Strafzettel wird noch in der Nacht sanft hinter den Scheibenwischer geklemmt. Weniger sanft folgt manchmal schon um 7 Uhr morgens ein Poltern an der Autotür, um die fällige Kurtaxe (1 Bulli, 2 Erwachsene und 2 Kids: 12 Euro) einzutreiben. Und nein, man kann leider nicht am Tag vorher bereits für 2 Tage bezahlen. Relativ neu ist die Tatsache, dass man nach drei Nächten ein MEHRFACHTÄTER ist und ein Bußgeldverfahren droht. Ich stelle mir gern vor, dass alle Bulli-Mehrfachtäter den Verantwortlichen bei der Anhörung dann den VW-Werbespot zeigen, um Milde walten zu lassen. Schade also, dass wir nun nur noch dreimal im Jahr nach SPO kommen. Viele fahren ihren Bulli oder Wohnwagen abends weg – die umliegenden Campingplätze und pfiffigen Bauern, die ihre Wiesen gegen Gebühr zur Verfügung stellen – freut es. Morgens zum Frühstück kommen dann alle wieder an den Strand. Ist aber irgendwie nicht dasselbe – finden wir.

In dieser Saison (2018) scheint immerhin das Grillen wieder erlaubt oder zumindest nicht so streng verboten zu sein. Im letzten Jahr mussten wir unsere Kohle ausmachen, weil Feuer am Strand verboten war. In diesem Jahr haben wir im vorauseilenden Gehorsam brav auf Mozzarella-Tomaten-Sticks herumgekaut, während uns der Würstchengeruch der Nachbarn in die Nase stieg. Ich habe Verständnis für Verbote, wenn der ganze Kram am Strand liegen bleibt. Wir haben aber bislang nur verantwortungsvolle Leute gesehen, die bis auf ihre Reifenabdrücke nichts im Sand hinterlassen haben. Ach, manches war früher trotz Siebzigercharme doch irgendwie besser in SPO…

Tipps in der Umgebung:

Der Westerhever Leuchtturm
Hier unser Pro-Tipp: Der Leuchtturm schließt um 18 Uhr und vom Parkplatz aus (wo man auch die Eintrittskarten kaufen muss, alle Infos sind oben verlinkt) sind es 2,1 km, die man dorthin läuft. Es gibt vor Ort einen Fahrradverleih und für 5 Euro kann man den Weg auch per Rad zurücklegen – der schließt allerdings um kurz nach 17 Uhr. Da wir bislang den Parkplatz imm er zu spät erreichten, haben wir den Leuchtturm bisher nur aus der Ferne bewundert.

Kleine Landpartie
Die Fahrt durch die grünen Wiesen auf der Halbinsel Eiderstedt macht bei Sommerwetter viel Spaß. Stoppen sollte man an der Milchtankstelle kurz hinter Tating. Hier gibt es frische Milch direkt vom Bauern. Auch die Erdbeerhöfe in der Umgebung sind einen Ausflug wert. Und natürlich das Landafé Eclair . Hier sitzt man im wunderschönen Garten und schlemmt je nach Tageszeit Riesentortenstücke oder ein fantastisches Frühstück (unbedingt vorbestellen).

Badestelle Everschopsiel
Circa 30 Minuten braucht man mit dem Auto von Sankt Peter zu dieser netten Badestelle. Bei Flut läuft das kleine Hafenbecken voll und man kann super über eine Leiter in die Fluten klettern und losschwimmen. Bei Ebbe ist es für die Kids prima, da können sie den Krebsen beim Krebsen zuschauen.

 

 

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