Wo die Ostsee noch wild und das Leben noch frei ist
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Neuland: Nordwestmecklenburg

Sobald man die A 20 Richtung Wismar gen Ostsee verlässt, säumen uralte Bäume die unzähligen Alleen. Weizen-, Roggen- und Haferfelder soweit das Auge reicht. Die verschiedenen Grüntöne werden hier und da durch rote Mohn- und blaue Kornblumen unterbrochen. Fensterscheiben runter, Sommerwind rein. Herrlich. Wir verbringen ein kurzes aber schönes Wochenende an der Küste in Nordwestmecklenburg. Kurz, weil uns die Technik im Bulli im Stich lässt; schön, weil der Osten hier noch wild ist, viel wilder als wir dachten.

Ohne Bulli und Badehose

Aufmerksame BlogleserInnen haben es bemerkt: Wir sind keine Campingplatzfreunde. Wir wohnen mitten im trubeligen Hamburg und nutzen den Bulli, um die Stadt und die Menschen hinter uns zu lassen. Dafür ist die Ostseeküste Nordwestmecklenburgs perfekt. Wenn man denn Boltenhagen meidet. Denn dort ist viel weißer Sand, außerdem haben einige Hotelketten hier ihre Resorts – ergo sind hier auch viele Besucher. Wir möchten wild campen, Lagerfeuer und Grillen und unsere Ruhe. Und hier, östlich von Lübeck, treffen wir auf Gleichgesinnte. Einige brauchen weder Bulli noch Badehose. Sie schlafen einfach auf Isomatten direkt am Strand. Und springen nackt in die erstaunlich warme Ostsee. Vereinzelt gleiten Segelboote in den Sonnenuntergang und alle paar Stunden kreuzt die Fähre von bzw. nach Dänemark unseren Blick. Wilder, freier Osten – wunderbar konventionslos.

Fluch der Technik

Leider – oder zum Glück – ist die Küste hier an der Ostsee auch sehr netzlos. Perfekt für ein paar Tage „DigitalDetox“. Aber dieses Mal brauchten wir das Netz nicht zum Instagrammen, sondern zum Googeln: Um die gesamte Technik in unserem Bulli in einer zentralen Steuerungseinheit zusammenzuführen, hatte Boris in den letzten Tagen viele Stunden damit verbracht, Sitze auszubauen und Kabel neu zu verbinden. Und zu fluchen. Er hat wirklich viel geflucht. Verständlicherweise, denn wie sich herausstellte, wurde der Elektroblock defekt geliefert und alles war umsonst. Also alles wieder zurück bauen, damit wir ins Wochenende starten können. Zusätzliches Pech, unsere Zweitbatterie wurde nicht mehr von den Solarpanelen geladen. Und wir konnten – ohne Netz – nicht herausfinden, wie das repariert werden kann. Die Konsequenz war ein Totalausfall der Kühlbox. Nach einer wunderbaren Nacht im Bulli und einem faulen Vormittag am Strand, haben wir uns noch einige Dörfer und weitere Strandabschnitte (tolle Steilküste bei Steinbeck) angeschaut. Am Spätnachmittag schlug das Wetter um und ein kalter Wind kam auf. Wir drehten ab und waren in schnellen 1,5 Stunden zurück in Hamburg. Aber wir kommen wieder.

Kleiner Nachtrag: Zuhause war dann klar, dass es wahrscheinlich bei der Arbeit an der Elektrik den Temperaturfühler des Ladereglers zerlegt hatte.

 

 

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