Bulli inside: Vom Sachen verstauen und Sachen suchen - Bulli Blogger
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Bulli inside: Vom Sachen verstauen und Sachen suchen

Wer denkt, dass man auf 9qm wohl kaum Sachen verlegt – der kennt das Camperleben nicht. Obwohl alles seinen festen Platz hat, suchen dauernd alle alles – wo ist der Autoschlüssel, wo sind die Flipflops, hat jemand das Portemonnaie gesehen und wo ist die Sonnenbrille. Und sehr selten weiß mal jemand, wo er was zuletzt gesehen hat. Meine Sonnenbrille war sogar einen ganzen Tag und eine Nacht lang verschwunden und ich hatte sie innerlich schon abgeschrieben, als sie plötzlich wie aus dem Nichts vom Himmel fiel. Also nicht ganz vom Himmel, aber als Lenni das Aufstelldach nach unten schob, da kam sie irgendwie aus den Dachfalten gepurzelt. Dont ask wie sie dorthin gekommen ist, da ich normalerweise nicht im ersten Stock des Bulli unterwegs bin – aber das ist auch nebensächlich. Spannend ist, dass die meisten Dinge, die wir im Bulli verlegen, irgendwann wieder ans Licht gespült werden. Vielleicht haben wir Muggler im Bulli – spätestens seit Petterson und Findus weiß ja jedes Kind, dass die überall ihr Unwesen treiben. Allerdings haben wir auch einen Verlust zu vermelden: Unser Fußball scheint es irgendwann nicht zurück in den Bulli geschafft zu haben und macht mittlerweile hoffentlich anderen Kindern Freude.

Zum Thema Storage: Nachdem wir uns viele wackelige Plastikschubkästen für den Bulli angeschaut hatten, kam uns die Idee, Flightcases aus dem Flugzeug einzubauen. Wir wollten sichergehen, das nichts wackelt und schröddelt, während wir über holprige Pisten fahren. Außerdem sollten die  Schubladen richtig zu sein und nicht bei jedem Hubbel aufgehen. Wir haben bei Ebay gesucht und ausrangierte Boxen gefunden. Schubladen dazu bestellt und was soll ich sagen: Außer, dass nicht alle Dinge ordnungsgemäß zurückgelegt werden, hat sich dieses System bisher bestens bewährt. Wer es genau wissen will: Es gibt 13 Schubladen mit folgendem Inhalt:

5 x Klamotten – für jedes Familienmitglied eine (Klamotten für 6 Wochen! das ist schon beeindruckend, wie man sich reduzieren kann, wenn man muss)

2 x Hygiene (Zahnbürsten, Taschentücher, Deo etc)

1 x Spiele

1 x Snacks für die Fahrt (bytheway: die am superstrapazierteste Schublade)

1x Handtücher

2x Elektro (Kabel, Adapter, Lampen, Kindle, Akkus, etc.)

1 x Medizin

Boris hat eine Konstruktion gebaut und die 6 Cases miteinander verschraubt. Außerdem hat er Schienen im Bulli angebracht, damit wir die Cases in Hamburg auch wieder rausnehmen können. Dazu gibt es nach unserer Reise noch eine genaue Anleitung, falls jemand die Idee gut findet und das nachbauen möchte.

 

2 Comments
  • Kathrin Pabst
    Posted at 12:15h, 17 August Antworten

    Genial! Der Boris hat’s einfach drauf!

    • nina
      Posted at 11:46h, 19 August Antworten

      ja, den tausch ich auch nicht mehr aus (also weder den Boris noch den Bulli)

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